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Factoring

 

Factoring

Wachstum bankenunabhängig finanzieren - Forderungen verkaufen

Factoring bedeutet, dass ein Unternehmen (sog. Anschlusskunde) seine offenen (i.d. Regel gewerblichen) Rechnungen/Forderungen an einen Factor | Factoringgesellschaft verkauft.

  • Liquidität schaffen, Wachstum, bankenunabhängig finanzieren!
    Liquidität ist der Atem eines Unternehmens!

Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen seine Kunden fortlaufend an ein FactoringInstitut. 

Machen Sie Ihre Rechnungen zu Bargeld - verkaufen Sie Ihre Forderungen!

  • Factoring - Definition – Zweck

Jedes Unternehmen im Bereich BtoB bietet seinen Kunden in der Regel ein Zahlungsziel an. Dies kann verschieden lang sein. Der durchschnittliche Zahlungseingang in Deutschland bei Außenständen liegt bei etwa 25 Tagen.

Dieser Zeitraum plus der Zeitraum der Fertigung muss kalkuliert und vorfinanziert werden. Das geschieht normalerweise über die von der Bank oder Sparkasse eingeräumten von der Kontokorrent-Linie, die damit unnötigerweise belastet wird.

Mit Verkauf Ihrer Forderungen an ein Factoringgeslleschaft werden sofort zu Liquidität, denn der Factor überweist innerhalb von drei Tagen das Geld für die gekaufte Forderungen auf Ihr Konto, d.h. die KK-Linie wird geschont bleibt für andere Firmenaufgaben frei.

Eine Forderung entsteht durch

  • Lieferung/Leistung
  • Abnahme und
  • Fakturierung

Wichtig: Der Factor kauft nur einredefreie Forderungen an. 

Zahlungsgestörte Forderungen werden nicht in einem normalen Factoringverfahren angekauft. Für den Ankauf zahlungsgestörter Forderungen gibt es Spezialgesellschaften, die sich hierauf spezialisiert haben. 

Wenn Sie zahlungsgestörte Forderungen (ausgemahnte Forderungen, titulierte Fordungen) haben, sprechen Sie uns darauf bitte an. HRP hat auch hierfür eine Lösungen. 

Die Factoringgesellschaft prüft vor Ankauf und danach fortlaufend die Bonität der Debitoren/Abnehmer und übernimmt im Rahmen eines vereinbarten Limits das volle Ausfallrisiko.

Diese Form der Forderungsfinanzierung wächst dabei quasi automatisch mit evtl. steigenden Umsätzen des Unternehmens mit, weshalb Factoring in Branchenkreisen auch als

  • umsatzkongruente Finanzierungsform gilt.

Factoring ist aber weit mehr als eine Form bloßer Unternehmensfinanzierung:

Neben sofortiger Umwandlung von bisher bloßen Forderungen in Liquidität bietet Factoring umfassenden Schutz vor Forderungsausfällen und beinhaltet, falls gewünscht, die Übernahme des Forderungsmanagements, inklusive Mahn- und Inkassowesen für den Kunden.

Mit der durch Factoring erhaltenen sofortigen Liquidität kann sich ein Unternehmen zusätzlich Erträge im Einkauf beschaffen, weil Skonti und Sonderkonditionen genutzt werden können.

Der von Factoringgesellschaften gesicherte Forderungsusfallschutz (sog. Kreditversicherung) und die laufende Informationen über die Bonität der jeweiligen Abnehmer (Debitoren) garantieren sichere Vertriebswege für Unternehmen.

Factoring ist heute für viele Unternehmen ein unverzichtbares Mittel in ihrem

  • Forderungs- und Finanzierungsmanagement

Die Auslagerung des Forderungsmanagements sorgt für administrative Entlastung gerade in mittelständischen Unternehmen.

Der Verkauf von Forderungen mit Factoring verkürzt die Bilanz und führt zu besseren Bilanzkennzahlen; ein immer wichtiger werdendes Argument gegenüber Banken in Zeiten von „Basel III“.

Bei den Factoringvarianten gibt es fast nichts was nicht darstellbar ist. Selbst der Forderungsverkauf von einzelnen Forderungen oder Forderungen einzelner Debitoren ist darstellbar.

Auch Factoring im Handwerk  (Handwerker-Factoring, VOB-Factoring) wird von ganz wenigen und hochgradig spezialisierten FactoringInstituten angeboten.

Auch ist Factoring bei Privatkunden ist darstellbar, wobei hier Ankauf der Forderungen bis zu 100% geht.

Nicht jedes Unternehmen das Factoring installieren möchte, bekommt einen Factoringvertrag.

Nur „gute Unternehmen“ können Factoring machen. Gut Unternehmen sind, die die letzten beiden Jahre anhand ihrer Bilanzkennzahlen nachweisen können, dass sie erfolgreich gearbeitet haben. 

Bei Unternehmen die in Schwierigkeiten geraten sind, aber eine positive Fortführungprognose haben ist grundsätzlich darstellbar, ist aber vom Einzelfall abhängig. Es gibt Factoringinstitute, die sich hierauf spezialisiert haben. 

Einsatzmöglichkeiten von Factoring: 

  • Existenzgründung
  • Wachstum - klassisiches Factoringgeschäft
  • Krise / Restrukturierung
  • Unternehmensnachfolge
  • Spezialfall: Insolvenz

Spezialprodukte die von FactoringInstituten angeboten werden: 

  • Turnarounds-Engagements
  • Factoring von Insolvenzverwaltergütungen
  • Factoring von Maklerprovisionen für Immobilien
  • Factoring im Fussball

Wichtig bei Factoring ist: Die Forderungen die verkauft werden sollen, müssen frei sein, d.h. es darf keine Abtretung der Forderungen an die Bank oder Sparkasse bestehen. 

Factoringkosten

Welche Kosten fallen bei Factoring an

Die Dienstleistung Factoring ist mit Kosten für das Unternehmen verbunden, die im Vorfeld mittels eines Angebotes auf Baisis einer sog. Factoring-Analysebogens oder Factoring-Vordeklaration ermittelt werden. 

Die Kosten für Factoring bestehen i.d.Regel aus drei Komponenten:

  • Factoringgebühr 
    incl. Delkrekeregebühr für den 100%-igen Forderungsausfallschutz
    incl. der Kosten die im Rahmen eines Mahn- oder Inkassoverfahrens anfallen können 
    incl. der Verwaltungskosten des Factors die im Rahmen der Übernahme der Debitorenbuchhaltung entstehen 
     
  • Factoringzins
    Für den Zeitraum des Ankaufs bis zur endgültigen des Debitors 
    Der Factor richtet sich bei dem Zins in etwa an den Kosten einer Kontokorrentlinie der Bank oder Sparkasse. Dabei wird i.d.Regel auf den EURIBOR ein Zinsaufschlag genommen, der sich wiederum an der Qualität der Forderungen des verkaufenden Unternehmens richtet. Bei der ABC-Analyse der Debitorenstruktur bedeutet dies, je mehr Kunden im A-Bereich liegen, desto geringer der Zinsaufschlag durch den Factor. 
  • Sonstige Gebühren
    Jeder Factor prüft vor Ankauf von Forderungen den jeweiligen Debitor auf dessen Bonität. Dies wird i.d.Regel über einen Kreditversicherer gemacht. Diese Kosten der Prüfung werden an den Factoringkunden im Rahmen des Factoringvertrages 1zu1 weitergegeben. 

Ein Teil der Factoringgesellschaften bietet auch eine sog.

  • All-In-Gebühr an
    Dabei werden die drei Komponenten in einem Kostenblock zusammen gefasst werden. Gerade für kleinere und mittlere Factoringkunden ist dies oftmals der einfachere Weg zur Kostenübersicht.

Factoring online - digitales Factoring

Wachstumsfinanzierung und frische Liquidität per Mausklick

Das Internet und die zunehmende Digitalisierung im Finanzdienstleistungsbereich macht es möglich. Gerade die immer stärker werdende Fin-Tech-Szene ist ein Treiber neuer Möglichkeiten, sich nicht nur über Factoring zu informieren, sondern sich via Internet ein Factoringangebot oder sogar einzelne Rechnungen zum Verkauf an eine Factoringgesellschaft anzudienen.

HRP gibt eine ersten Überblick mit ausgewählten Partnergesellschaften, wo diese Verfahren grundsätzlich möglich sind. Jedes Unternehmen ist verschieden und nicht alles kann via Internet in einem Factoringverfahren angeboten werden.

Wenn Interesse an Factoring online besteht, gehen Sie bitte auf die HRP-Webseite Factoring-online und informieren Sie sich, welche Möglichkeiten HRP hat.

Factoring online ist nicht für alle Unternehmen geeignet, insbesondere nicht für Unternehmen mit zweistelligem Millionenumsatz oder für Unternehmen in bestimmten Branchen.

Hier steht Ihnen der klassische Weg zur Erlangung eines Factoringangebotes zur Verfügung.

Schreiben Sie uns eine Email, dann senden wir Ihnen die passenden Unterlangen (PD) zu:

  • Analysebogen Factoring (sog. Vorderklaration VD)
  • HRP-Maklervollmacht (Grundvoraussetzung gem. DSGVO, damit wir für Ihr Unternehmen eine Ausschreibung starten dürfen)

Sobald die Dokumente von Ihnen ausgefüllt, mit Datum, Stempel und Unterschrift versehen sind und zu HRP zurückgesendet wurden, nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf, besprechen Ihre Vorstellungen der Absicherung und starten dann die Ausschreibung bei geeigneten Factoringgesellschaften im deutschprachigen Raum.

Sollten Ihr Unternehmen bereits kreditversichert sein, überprüft HRP inwieweit der bestehende Kreditversicherungsvertrag in einen neuen abzuschließenden Factoringvertrag integriert werden kann. Die Branche spricht in so einem Fall von einem sog. Zweivertragsmodell - Factoringvertrag + Kreditversicherungsvertrag.

Selektives Factoring

Einzelne Forderung verkaufen - einzelner Debitor factorn

Rasche Liquidität aus den Fakturen – Finanzierung bis zu 100% auf den Bruttofakturenwert

  • 100% Absicherung des Forderungsausfalles bei Insolvenz
  • Finanzierung innerhalb von 48 Stunden
  • Übernahme von Debitorenmanagement
  • Mahnwesen und Inkasso
  • Factoring bereits ab 50.000,00 EUR Jahresumsatz möglich
  • Auch für Start-Ups und kleinere Betriebe, da die Mindestkosten sehr gering sind
  • Keine Verpflichtung, ALLE Forderungen zu verkaufen – der Unternehmer entscheidet

Voraussetzungen

  • Ihre Kunden sind gewerbliche Abnehmer
  • die Lieferung oder Leistung ist erbracht
  • die Forderung ist unbestritten und frei von Rechten Dritter
  • der Ankauf der Rechnung erfolgt bei Rechnungsstellung
  • das Zahlungsziel der Rechnung ist max. 90 Tage

So funktioniert es

  1. Sie liefern Ihrem Kunden Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung.
  2. Sie treten Ihre Forderung an Ihren Kunden an den Factor ab und dieser zahlt Ihnen diese in der Regel innerhalb 48 Stunden aus. Die Angelegenheit ist für Sie erledigt.
  3. Ihr Kunde erhält vom Factor Ihre Originalrechnung mit einem Abtretungshinweis, die Bezahlung der Forderung erfolgt direkt an den Factor. Dieser trägt das Ausfallsrisiko bei Insolvenz.

Welche Möglichkeiten gibt es zum Factoring

  • Länderabdeckung: Ganz Europa
  • KMU Kreditanfragen bis 100.000 €
  • Kombinierte Einkaufsfinanzierung mit Factoring
  • Attraktive *All-in* Gebühr
  • Portalzugang für Factoirngkunden
  • Excel/XML Schnittstelle für Kunden mit grösserer Anzahl von Rechnungen
  • Anfragen für Factoring im 2 Vertragsmodell (bestehende Kreditversicherung) sind möglich 

Spezielle Factoringmöglichkeiten am Factoringmarkt

  • selektives Factoring
  • Einzelfactoring
  • Ultimofactoring
  • unechtes Factoring

Sie haben Interesse Ihre Forderungen oder einen Teil Ihrer Forderungen zu verkaufen. Sprechen Sie uns an!

Factoringarten

eine erste Übersicht - nicht abschließend

Überblick

Das Standard-Factoring umfasst neben der umsatzkongruenten Finanzierung auch eine vollständige Risikoabsicherung (für den Delkrederefall) und die Übernahme des Debitorenmanagements. Wegen des hierbei umfänglichen Services des Factors wird dieses Verfahren auch Full-Service-Factoring genannt.

Im Inhouse-Factoring, auch Bulk-Factoring genannt, verbleibt das gesamte Debitorenmanagement treuhänderisch für den Factor in der Hand des Factoring-Kunden. Die Factoring-Gesellschaft übernimmt schwerpunktmäßig die Finanzierungs- und die Delkrederefunktion. Dies verdeutlicht bereits, dass dieses Verfahren speziell für solche Factoring-Kunden in Frage kommt, die selbst über ein zuverlässiges Debitorenmanagement verfügen.

Beim Fälligkeits-Factoring nutzt der Factoring-Kunde die Vorteile der vollständigen Risikoabsicherung und der Entlastung beim Debitorenmanagement, verzichtet aber auf eine sofortige Regulierung des Kaufpreises. Fälligkeits-Factoring erleichtert die Finanzplanung des Kunden, da mit dem Factor bestimmte Zahlungstermine vereinbart werden können, unabhängig von Zahlungen der Debitoren.

Im „Sonstigen Factoring“ werden alle Factoring-Varianten zusammen gefasst, die nicht unter vorgenannte Standard-Varianten zu subsumieren sind: Hierunter fallen unter anderem konzerninterne Umsätze, ABS-nahe Produkte, Umsätze aus nicht angekauften Forderungen sowie die Refinanzierung anderer Factoring-Institute.

VARIANTEN DES FACTORINGS

Echtes Factoring meint Factoringverfahren, bei denen der Factor das Ausfallrisiko übernimmt (Delkredereschutz), also unter Gewährung des vollen Delkredereschutzes.

Unechtes Factoring meint Factoringverfahren ohne Übernahme des Ausfallrisikos, also ohne Delkredereschutz. In Deutschland wird seit Jahren fast ausnahmslos echtes Factoring praktiziert.

Offenes Factoring
Die Debitoren des Factoring-Kunden werden beim offenen Factoring vom Verkauf ihrer Forderung informiert. So geht die Zahlung anschließend direkt an den Factor und erleichtert das Procedere. Als Kombination mit dem echten Factoring wird das offene Factoring in Deutschland am häufigsten verwendet.

Full-Factoring
Beim Full-Factoring wird die Debitorenbuchhaltung gänzlich an den Factor ausgelagert. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist diese Factoring-Art sehr beliebt, da das Debitorenmahnwesen, die Zahlungskontrolle, sowie Inkasso und Rechtsverfolgung von professioneller Hand geführt werden. Der Factoring-Kunde kann sich auf die Kernkompetenzen seiner Unternehmung konzentrieren und muss sich nicht um die Beschaffung der Forderungen kümmern.

Bei Export-Factoring / Import-Factoring bieten die Factoringinstitute Factoring sowohl für den inländischen als auch für den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr an. Nehmen inländische Unternehmen (Exporteure) die Leistungen eines Factors in Deutschland für ihre grenzüberschreitenden Geschäfte in Anspruch, spricht man von Export-Factoring. Handelt es sich um Importgeschäfte, bei denen ausländische Unternehmen die Leistungen eines Factors in Deutschland in Anspruch nehmen, wird dies Importfactoring genannt.

Beim stillen Factoring-Verfahren wird die Forderungsabtretung vom Factoringkunden an den Factor dem Debitor gegenüber nicht offengelegt.

Beim offenen Factoring-Verfahren wird der Debitor über den Forderungsverkauf an den Factor informiert und aufgefordert, direkt an diesen zu zahlen.

Reverse-Factoring
Um sich Skonti zu sichern, nutzen einige Unternehmen das Reverse-Factoring. In der Funktion des Abnehmers und Debitors, ergreift das jeweilige Unternehmen bei dieser Factoring-Art die Initiative. Rechnungen des Factoring-Kunden aus Einkäufen oder ähnlichem werden dann vom Factor beglichen und ermöglichen diesem somit längere Zahlungsziele.

B2C-Factoring
Mit hohen Wachstumsraten zeigt das B2C-Factoring ein starkes Potential. Diese junge Factoring-Art bezieht sich dabei auf Forderungen von Privatkunden und wird meist als echtes Full-Factoring angewendet.

Keine Gewähr auf Vollständigkeit!

Factoringanbieter

Verkaufen Sie Ihre gewerblichen Forderungen an eine Factoringgesellschaft und finanzieren bankenunabhängig Ihr Unternehmenswachstum. 

Wir sichern Sie ab!  Factoringmakler seit 1992 - Wir kennen den Factoringmarkt!

Factoring für Handwerker - VOB-Factoring ist möglich

Cash is King

Sie sind Handwerker und suche nach einer Factoringlösung. 

Sprechen Sie uns an!

Smart Business Unit-Factoring

Ein Produkt unseres Koopereationspartner Bibby Financial Services GmbH

Ideal für KMU´s + Start-Ups oder wenn Sie nur bestimmte Debitoren (selektives Factoring) ins Factoring einbringen wollen.

  • Konzentration bis 100%

Produkt Keyfacts im Überblick:

  • Finanzierungslinie bis 150.000 EUR
  • Genehmigung innerhalb von 24 Stunden nach Vorlage der benötigten Unterlagen und einem persönlichen Telefonat
  • Möglichkeit von Testverträgen (keine lange Vertragsbindung, sofern gewünscht)
  • Standardisiert, eine weiteren Sicherheitnen notwendig (nach erfolgter Risikobeurteilung)

Benötige Unterlagen (sofern vorhanden):

  • Letzte vorliegende BWA, SuSa ink. Debitoren / Kreditorenkonten
  • Aktuelle OP-Liste Debitoren (gerne auch Auszug aus eigenem System - ideal vom Steuerberater)
  • Letzter Jahresabschluss
  • Dokumentenkette TOP Debitor

Wenn dieses Factoringangebot auf Ihr Unternehmen passen würde, spechen Sie uns an.

Factoringkalkulator

Factoringkosten unverbindlich kalkulieren

Mit dem HRP-Factoringkalkulator können Sie sich kostenlos, unverbindlich und anonym die Kosten für Factoring mit Ihren Unternehmenszahlen ausrechnen lassen. 

Die ausgewiesenen Zahlen sind eine "erste, unverbindliche Indikation" was Factoring auf Grundlage der eingegebenen Daten kosten könnte.

Wenn Sie es genau wissen gibt es zwei Möglichkeiten: 

  • Factoring online - mit wenigen Eingaben zu Ihrem Factoringangebot - für Unternehmen bis 10 Mio. Jahresumsatz
  • Factoring individuell anhand eines Fragebogens kalkuliert - klassisches Ausschreibungsverfahren über den Fachmakler HRP

Für beide Möglichkeiten steht Ihnen HRP zur Verfügung. 

Factoringangebot - online übers Internet

  • für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 5 Mio. EUR - online möglich
  • für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 10 Mio. EUR - online möglich

Mit wenigen Onlineeingaben direkt zu Ihrem Factoringangebot

  • oder klassisch im Ausschreibungsverfahren mit HRP.

Wenn Sie an einem Factoringangebot interessiert sind, gehen Sie bitte auf HRP-Webseite Factoring-Online.

Factoringangebot - individuell kalkuliert

Sie haben Interesse an Factoring und möchten ein Angebot, individuell kalkuliert für Ihr Unternehmen.

Dazu benötigen wir von Ihnen die sog. FactoringVD (Fragebogen) + HRP Vollmacht, dass wir Ihre Unterlage an eine geeignete Factoringgesellschaft weiterleiten dürfen:

Formular downloaden, ausfüllen, mit Datum, Stempel und Unterschrift zurück zu HRP. Den Rest machen wir!

Sie sind Handwerker und haben VOB-Forderungen sowohl an gewerbliche, als auch an private Kunden. Kein Problem. Auch diese Forderungen können im Rahmen eines Factoringvertrages verkauft werden.

Bitte speziellen FactoringVD für VOB-Forderungen downloaden und ausfüllen. Auch hier benötigen wir die HRP-Maklervollmacht mit Datum, Stempel und Unterschrift

Den Rest machen wir!  

Wenn Sie HRP die Unterlagen zusenden, wäre es im Interesse eines bestmöglichen Angebotes von Vorteil, wenn zu den HRP-Unterlagen noch die 

  • aktuellste BWA und der
  • letzte Jahresabschluss in pdf-Format beifügt wird. 

Welche weiteren Unterlagen der Factor vor Beginn eines Ankaufs der Forderungen benötigt, finden Sie auf dieser Webseite. 

Abschlagszahlungen - Sicherheitseinbehalt

  • Grundsätzlich möglich
  • Einblick in die Vertragsunterlagen
  • Der Ankauf ist auf zwei Abschlagsrechnungen pro Projekt begrenzt
  • Es wird i.d.Regel eine Sicherheitseinlage aufgebaut. Sie dient dazu, etwaige Rückforderungen zu begleichen, die sich nicht mit laufen Ankäufen verrechnen lassen. 

Rechnungen mit Sicherheitseinbehalt: 

  • Ankauf möglich 
    entweder abzüglich des Sicherheitseinbehalts oder auch in Höhe der Gesamtsumme, wenn dem Factor entsprechende Bankbürgschaft vorliegt. 

Factoringunterlagen vor Genehmigung - Auflistung

Die Prüfungspflichten der FactoringInstitute vor Ankauf von Forderungen sind heute ähnlich einer Bank. HRP hat Ihnen hier einmal eine Auflistung zusammengestellt, welche Unterlagen der Factor vor Vertragsbeginn benötigt, um dem Factoringinteressanten ein rechtsverbindliches Angebot zu unterbreiten. 

Vor der Genehmigung erforderlich:

  • Personalausweiskopie / Passkopie aller Geschäftsführer und Gesellschafter > 25%
  • Letzte BWA sowie die Summen- und Saldenliste der Sachkonten inklusive Nullsalden
  • Summen- und Saldenliste der Debitoren- und Kreditorenkonten (per 31.12. abgelaufenes Jahr) wenn möglich als .xls- oder .csv-Datei
  • Offene-Posten-Liste (Debitoren und Kreditoren) im .xls- oder .csv-Datei
  • Bankenspiegel zum Stichtag der Offenen-Posten-Listen (ein Muster haben wir Ihnen beigefügt) f. Jahresabschluss für das letzte komplette Geschäftsjahr 20XX
  • Jeweils einen kompletten Geschäftsvorfall des Debitoren MusterDebitor (Bestellung, Auftragsbestätigung, Liefernachweise, Rechnung, Zahlungseingang (Kontoauszug)) h. Handelsregisterauszug und Gesellschaftervertrag sowie Gesellschafterliste
  • Rahmenverträge mit Debitoren respektive die Allgemeinen Einkaufsbedingungen des Debitors Neosino j. Rahmenverträge mit Kreditoren respektive die Allgemeinen Verkaufsbedingungen der TOP 5 Kreditoren k. Verträge mit Zentralregulierern (sofern vorhanden)
  • Planzahlen aktuelles Jahr, z.B. 2017 (sofern vorhanden) 

Factoring Vorteile

Bei sachgerechter Umsetzung

Verbesserte Liquidität

Mit dem Ankauf der Rechnung durch den Factor wird jede Rechnung – im Idealfall bis zu 100% - sofort zu Liquidität. Damit entspannt sich die KK-Linie erheblich und die Unternehmen müssen nicht mehr «Bank» für ihre Kunden spielen und auf die Begleichung offener Rechnungen warten, mahnen oder sogar ausbuchen.

Sicher finanziertes Wachstum

Ausgestellte Rechnungen an Debitoren mit entsprechender Haftungszusage durch den Factor sind bezahlte Rechnungen. Für Unternehmen, die wachsen wollen und/oder müssen, bedeutet dies mehr Planungssicherheit und weniger Risiko. Die umsatzkongruente Finanzierung durch Factoring verschafft den Unternehmen eine flexiblere Kreditlimite als ein herkömmlicher, starrer Betriebskredit und dies i.d.Regel zu besseren Rahmenbedingungen als wenn das Wachstum über die Bank finanziert wird.

Verbesserte Liquidität erzielt Einsparungen beim Einkauf durch Skonti und Rabatte

Die durch Factoring erzielte Liquidität führt zu Kosteneinsparungen im Einkauf, durch konsequente Ausnutzung bestehender Rabatte und Skonti. Die Möglichkeit, Lieferantenverbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skonti im Rahmen der Fristen zu begleichen, ist eines der wichtigsten Argumente für Factoring. Nicht selten erzielen die Skontoerträge höhere Ersparnisse als die durch Factoring entstehenden Kosten.

100% Forderungsausfallschutz

Mit Ankauf der Rechnung übernimmt der Factor das Ausfallrisiko für den Factoring-Kunden. Vor Ankauf der Rechnung wird der Debitor auf seine Bonität geprüft. Bei positiver Prüfung wird für diesen Debitor eine sog. Haftungszusage abgegeben und der Factoring-Kunde hat die Gewissheit nur mit soliden Partnern Geschäfte zu machen.

Debitoren-Management wird vom Factor übernommen

Gerade für kleine Unternehmen entstehen hierdurch viele Vorteile. Oft fehlt es an Zeit und personellen Ressourcen, um Rechnungen gleich nach Abschluss eines Auftrages auszustellen und rechtzeitig zu mahnen. Beim Factoring beschränkt sich das Debitoren-Management auf die Weiterleitung der Rechnungen an den Factor. Bei mittleren Unternehmen und größeren Unternehmen gibt es abgestimmter Verfahren, um das Handling für Factoring im Unternehmen auf Mindestmaß zu reduzieren. Erfahrungen zeigen, dass bei Factoring sich die durchschnittlichen Zahlungseingänge wesentlich verkürzen.

Verbessertes Rating durch verbessertes Bilanzbild

Die Abtretung von Forderungen an den Factor führt zur Verringerung der Forderungen auf der Aktivseite und der Verbindlichkeiten auf der Passivseite. Die Auslagerung des Forderungsausfallrisikos an den Factor bewirkt, dass Risikokomponenten (zweifelhafte Forderungen) aus der Bilanz entfernt werden können. Bei gleich bleibendem Eigenkapital steigt die Eigenkapitalquote. Da das Eigenkapital in allen Ratings eine der wichtigsten Kennziffern ist, für die Anwendung von Factoring dazu, dass Finanzdienstleister (Banken, Leasinggesellschaften und Kreditversicherer) eine bessere Bonitätsbewertung abgeben.

Factoringkosten – Nutzen

Factoring kostet Gebühren und Zinsen. Diese Kosten werden jedoch durch die realisierten Kosteneinsparungen in der Regel mehr als wettgemacht. Factoring kann so nicht nur zu einer wesentlichen Liquiditätsverbesserung, sondern auch zu einer Ertragsoptimierung beitragen.

Factoring Leitfaden

Der Weg zum bestmöglichen Factoringangebot

Die nachfolgenden Informationen dienen als Leitfaden für die Vorgehensweise von der

  • Factoring Eignung, über die
  • Angebotserstellung bis hin zum
  • Ankauf der ersten Forderungen durch die Factoringgesellschaft

Allgemeines 

Wichtig für Factoring, d.h. den dauernden Verkauf gewerblichen Forderungen an eine Factoringgesellschaft ist der Nachweis einer nachhaltig, vollständig erbrachten, abgenommenen und einredefreien Gesamtleistung.

Wesentliche Kriterien für einen Factoringinteressenten: 

  • Unternehmenssitz in Deutschland, Österreich, Liechtenstein oder Schweiz
  • gewerbliche Abnehmer, öffentliche-rechtliche Schuldner - ja,  private Schuldner - bedingt
  • Eigenkapitalausstattung: mind. 5-10 % der Bilanzsumme- Ausnahme nach Prüfung im Einzelfall möglich
  • Vergebene Zahlungsziele bis 90 Tage im Inland und bis 120 Tage im Ausland - Ausnahmen nach Prüfung im Einzelfall möglich
  • Positive Ergebnissituation, ansonsten Nachweis eines realistischen Konzepts zur Erreichung des Turnarounds
  • Ausfallquote der Forderungen < 0,5 % des Umsatzes (Betrachtung der Historie (3 Jahre), Ausreißer sollten kommentiert werden oder es besteht eine Kreditversicherung, die abgetreten werden kann.
  • Der Umsatz sollte gut verteilt sein; d.h. der Forderungsbestand eines einzelnen Debitors sollte 40 % des gesamten Forderungsbestandes nicht überschreiten

Folgende Branchen bedürfen, aus unterschiedlichsten Gründen, einer näheren Prüfung:

  • Einzelhandel
  • Kfz- und Immobilienhandel
  • Speditions- und Transportgewerbe
  • Fleischverarbeitung
  • Videotheken
  • Beratungsgewerbe

In folgenden Branchen werden nur eingeschränkt Angebote abgegeben:

  • Bau- und Bauzulieferer (aufgrund der Faktura nach VOB)
  • Spezialmaschinen- und Anlagenbau (aufgrund von Zahlungsplänen und Projekt-geschäften sowie der Problematik der Verwertung)
  • Individualsoftware

Die Schritte zum Abschluss eines Factoringvertrages im einzelnen:

1. Der Factoringanalysebogen wird on- oder offline ausgefüllt und unterschrieben zur Verfügung gestellt. Für das unverbindliche Angebot ist zunächst der vollständig aus gefüllte Factoringanalysebogen ausreichend.

Wichtige Punkte im Analysebogen sind vor allem:

  • Prozentuale Aufteilung der Abnehmer nach Branchen
  • Die Aufteilung des Umsatzes
  • Forderungsbestand
  • Anzahl der aktiven Kunden und Rechnungen
  • Art des Zahlungseingangs
  • Nennung der größten Kunden mit Umsatzanteil
  • Gesamtsumme der Forderungsausfälle sowie die Anzahl der Schadenfälle
  • Zahlungsziele

2. Nach Prüfung und Klärung evtl. Fragen werden die Daten an geeignete Factoringgesellschaften ausgeschrieben. Die Ausschreibungsfrist für die Abgabe eines Angebotes ist i.d.R. auf 14 Tage ab Zugang der Unterlagen beschränkt. 

3. Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist sollten mindestens 1-3 Angebote Alternativ abgegeben worden sein.  

4. Nach positiver Kosten-Nutzen-Analyse des ausgewählten Angebotes durch das Unter-nehmen werden die notwendigen Kreditunterlagen für die jeweiligen Factoringgesellschaften aufbereitet und zur Verfügung gestellt. 

Für eine abschließende Prüfung sind folgende Unterlagen und Angaben notwendig:

  • Geschäftsbericht der letzten beiden Jahre (wenn vorhanden)
  • Kompletter Jahresabschluss der letzten beiden Jahre (Bilanzen sind von der Geschäftsführung zu unterzeichnen)
  • Letztmöglicher (aktuellster) Status (komplette BWA), wenn möglich vom Steuerberater unterzeichnet
  • Aktuelle Kreditoren-offene-Posten-Liste (Höhe und Fristigkeiten der Salden müssen erkennbar sein; bis 0, 1-30, 31-60, 61-90, > 90 Tage)
  • Aktuelle Debitoren-offene-Posten-Liste (Höhe und Fristigkeiten der Salden müssen erkennbar sein; bis 0, 1-30, 31-60, 61-90, > 90 Tage)
  • Finanz- und Liquiditätsplan (wenn vorhanden)
  • Bankenspiegel (Kreditinstitut, Linie, Ausnutzung)
  • Vollständige Allgemeine Geschäftsbedingungen (inkl. LuZ-Beding.)
  • Kopie der akzeptierten Einkaufsbedingungen
  • Aktueller Handelsregisterauszug
  • Gesellschaftsverträge
  • Prospekte oder Produktbeschreibungen (wenn vorhanden)
  • Bei Kapitalerhöhungen (die noch nicht in der Bilanz erkennbar sind) Kontoauszug der Einzahlungen, Beurkundung, HR-Eintragung
  • Bei Liquidation einer verbundenen Firma: Erklärung, dass keine Verbindlichkeiten aus der Liquidation bestehen.
  • Bei Vertragsbeitritt: Konzernbilanz, Vermögensaufstellung und Nachweise (Grundbuchauszug, Versicherungspolicen, Depotauszüge) des Beitretenden
  • Vermögensstatus der dem Vertrag beitretenden Gesellschafter
  • Kreditversicherungsverträge mit Limitlisten (wenn vorhanden)
  • Liste aktiver Kunden mit Stammdaten, Limitwunschangaben und Umsatzzahlen der letzten 12 Monate
  • Bestehende Rahmenverträge mit Kunden (wenn vorhanden) (Liefer- u. Zahlungs-bedingungen)
  • Als Mustervorgang: Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Speditions-bestätigung, ggf. Packzettel/ Frachtbrief/ Laufzettel, Musterrechnung (alles in Kopie)
  • Bestätigung, das keine Abtretungsverbote der Debitoren bestehen
  • Freigabe evtl. bestehender Zessionen mit Bank besprochen und schriftlich bestätigt bekommen

5. Nach erfolgreicher Kreditvorlage beim Factor werden die Vertragsunterlagen vorbereitet und dem Kunden zugeleitet

6. Nach Prüfung und Klärung evtl. Fragen signalisiert der Kunde seine Abschlussbereitschaft.

7. Es findet ggf. noch eine Außenprüfung durch den Factor vor Ort beim Kunden statt.

8. Die Verträge werden geschlossen.

9. Zur Besprechung der technischen Abwicklung und Umsetzung werden persönliche Termine zwischen Factor und Kunde stattfinden.

Diese Punkte dienen als Leitfaden, Abweichungen sind im Einzelfall notwendig und sinnvoll und von Factoringanbieter zu Factoringanbieter auch verschieden!

Der Gesamtzeitraum der Realisierung eines Factoringverfahrens beträgt im Durchschnitt  1 – 3 Monate. Je besser die Vorbereitung im Einzelfall durch den Unternehmer, d.h. je schneller die notwendigen Unterlagen zur Verfügung gestellt werden können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man das genannte Zeitfenster  unterschreiten kann.

Factoring in der Insolvenz

Insolvenzfactoring - Neustart aus der Insolvenz